Einführung
Angefangen im Jahre 2005 und seitdem jährlich findet in Taschkent eine Reihe von Ver-anstaltungen unter einem gemeinsamen Titel „Geschichte und Identität“ statt. Das Ziel dieser Veranstaltungen ist es, auf verschiedene Weise die Betrachtung von Vergangenheit zu beleuch-ten und ihre Bedeutung für die Gegenwart zu bestimmen.
Auf diese Weise wurde das Thema der Projektwoche 2005 „Geschichte und Identität I. Usbekisch – deutsche Erfahrungen“, 2006 – „Geschichte und Identität II. Usbekistan und Deutschland im 20. Jahrhundert“, 2007 – „Geschichte und Identität III: Geschichtsvermittlung in Deutschland und Usbekistan“, 2008 – „Geschichte und Identität IV: Regionale Integration und Geschichte“ und dieses Jahr - Geschichte und Identität V. Usbekistan und Deutschland: 1919, 1929, 1939, 1949, 1989, 2009…“.
Die Organisatoren sind das Goethe-Institut Taschkent (GI), die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), der dvv-international und die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS). Außerdem nahmen an den Projektwochen im Jahre 2007 und 2008 die Friedrich –Naumann - Stiftung (FNSt) und die Gerda Henkel Stiftung (GHS) teil.
Dank der Zusammenarbeit der Organisatoren mit der Universität für Weltwirtschaft und Diplomatie (UWED) im Jahr 2005 und der Nationalen Universität Usbekistans in den folgenden Jahren bildeten vier Konferenzen den Auftakt jeder Projektwoche, auf denen Experten aus Deutschland, Usbekistan und anderen GUS Staaten ihre Vorträge präsentierten und zusammen mit Studenten, Zeitzeugen und Interessierten einen Dialog über verschiedene Aspekte der Geschichte und Identität anregten.
Im Rahmen der Projektwochen boten die Organisatoren diverse Workshops, Seminare und Vorträge an.
Es wurden auch Podiumsdiskussionen mit usbekischen und deutschen Wissenschaftlern durchgeführt, sowie Theater-, Literatur-, Film- und Musikabende.
Die Veröffentlichung der Ergebnisse der Projektwochen erfolgte in vier Sammelbänden, in denen die Vorträge der Referenten und Materialien zu den durchgeführten Seminaren enthalten waren.